Vor mehr als 200 Jahren erhielten die Brunner Weinhauer den Spitznamen „Pferscher“ (Pfirsich), weil Sie häufig zwischen den Weingartenreihen kleine Pfirsichbäume pflanzten und so für Einnahmen neben dem Weinbau sorgten.

Seit 1994 wird bei den lokalen Heurigen der sogenannte „Pfeaschawein“, ein Gemeinschaftswein, ausgeschenkt. Das ist kein Pfirsichwein, sondern ein nach strengen Vorgaben des Brunner Weinbauvereines gekelterter „Grüner Veltliner“, der von einigen Mitgliedsbetrieben naturbelassen, reinsortig und sehr trocken ausgebaut wird. Seit 2010 ist auch der "Rote Pfeascha", das Rotwein-Pendant des Pfeaschaweins erhältlich.

 

Den Pfeaschawein können Sie bei allen Veranstaltungen des Weinbauvereines und den Mitgliedsbetrieben Beranek, Niegl, Sulzer, Weissmann, Wieninger und Zillinger erwerben und verkosten.

 

Weinbeschreibung des Pfeaschawein 2014 von Weinhauer Erwin Sulzer jun.:

Weizenstrohgelb mit leicht grünglänzendem Spiegel, Granny Smith-Nuancen, schwarzer Holunder, leichtes Heu, extrasüße Exotik, trockener, prägnanter Abgang. Tipp: Atmen lassen. Leicht zu trinken, passt perfekt zu Hühnerfleisch, Fisch und Salaten.

Beschreibung des „weißen Pfeaschaweines 2011“ von Gerold Roszner, Besitzer der Vinothek „feine weine“:


Strahlendes Grüngelb, in der Nase intensives fruchtiges und würziges Bukett, grüner Apfel, Zitrusnoten, rote Ribisel und zarte Würze kleiden den Gaumen aus, feingliedrige gut integrierte, fruchtbetonte Säure, leichtfüssig und süffig, mit langem, fruchtigem Abgang, der nachhallt.
Ein süffiger Wein, der viel Spaß und Trinkfreude vermittelt.

Passt sehr gut zu gebratenem oder gebackenem Huhn, Fleischlaibchen und Schnitzel.
 

Paul Sturm, Mitarbeiter beim Weinmagazin VINARIA und Önologe der Europäischen Weinritterschaft hat den Pfeaschawein 2010 verkostet und beschrieben.


Pfeaschawein Grüner Veltliner 2010
Klares Grüngelb mit zartem Goldschimmer, ausgesprägtes würzebetontes Bukett; am Gaumen sehr sortentypisch, elegant, feingliedrig, trocken, einnehmende frische Frucht, grüner Apfel, Stachelbeeren, Ribisel, ausgeprägte Kräuterwürze, feine belebende Säure. Ein sehr leichtfüßiger (11 % vol.), trinkanimierender Wein für viele Gelegenheiten. Zu leichten Speisen, frischem Käse und einfach zum genussvollen Trinken ...


Roter Pfeascha 2010
Strahlendes Purpur, Beerenfrucht und viel Würze in der Nase; am Gaumen leichtfüßig, feine distinguierte Note, ein Gaumenschmeichler, feine reife Frucht, Wildkirschen, rote Ribisel, viel Würze, der Blaue Portugieser dominiert, weiche Tannine. Sehr gelungener Rotwein der leichteren Art (12 %vol.), viel Trinkanimo. Passt sehr gut zu Pastagerichten, gekochtem Rindfleisch und Käse.

Der „Pfeaschawein 2009“ beschrieben von Alexander Lupersböck, Weinjournalist bei Wein.pur: 


Helles grüngelb. Duftig mit Anklängen an Steinobst und grünen Apfel. Am Gaumen frisch, knackig mit samtig-geschmeidiger Fülle. Äpfel und Walnüsse, lebendig, schön strukturiert. Von eleganter Säure geprägt, mittelgewichtig, vermittelt Trinkspaß.

 

Beschreibung des „Pfeaschaweines 2008“ von Weinliebhaber Rudi Skala:


Feines Bukett nach reifen Äpfeln und exotischen Früchten, im Mund Anklänge von Ananas, gut eingebundene Säure, elegant und weich am Gaumen, im Abgang lang anhaltende Apfelaromen.

 

Pfeaschawein 2008 - Der perfekte Begleiter für leichte Speisen, wie Fisch und helle Fleischgerichte.

 
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